Selbst die offizielle Presse bleibt von den Stromausfällen in Kuba nicht verschont

Juventud TécnicaFoto © Facebook/Juventud Técnica

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Die tiefgreifende Energiekrise, die Kuba durchlebt, beeinflusst weiterhin alle Bereiche des Lebens auf der Insel, und sogar die offiziellen Medien bleiben von ihren Folgen nicht verschont.

Die staatliche Zeitschrift Juventud Técnica berichtete am Mittwoch, dass ihre Website vorübergehend außer Betrieb war aufgrund von Stromausfällen im Rechenzentrum von Citmatel, dem staatlichen Unternehmen, das für technologische Dienstleistungen und das Hosting digitaler Plattformen zuständig ist.

“Unsere Webseite www.juventudtecnica.cu ist vorübergehend außer Betrieb aufgrund von Elektrizitätsausfällen im Rechenzentrum Citmatel. Sobald der Dienst wiederhergestellt ist, werden wir auf diesem Weg informieren”, sagte die bei Facebook.

Die Zeitschrift, die sich der Verbreitung von Themen aus Wissenschaft, Technologie, Innovation und Umwelt widmet, versicherte, dass sie weiterhin über ihre sozialen Netzwerke arbeiten wird, während der Dienst wiederhergestellt wird.

Der Vorfall spiegelt wider, inwieweit die Stromausfälle zu einem alltäglichen Bestandteil des nationalen Geschehens geworden sind, was nicht nur die kubanischen Haushalte, sondern auch Institutionen und digitale Dienstleistungen des Staates betrifft.

In den letzten Monaten haben sich die Stromausfälle über lange Stunden in weiten Teilen des Landes ausgeweitet, was insbesondere die normalen Familien hart trifft, die täglich mit dem Mangel an Strom inmitten hoher Temperaturen und einer schweren Wirtschaftskrise konfrontiert sind.

Die energetische Situation bleibt eines der drängendsten Probleme für die kubanische Bevölkerung, während die Regierung es nicht geschafft hat, eine stabile Lösung für ein zunehmend marodes Stromsystem anzubieten.

Es ist wichtig zu erinnern, dass das kubanische Regime im Februar anerkannt hat, dass es nicht über ausreichende Mittel verfügt, um den regelmäßigen Betrieb der Printmedien im Land aufrechtzuerhalten, und drastische Maßnahmen ergreifen wird.

Der Politbüro des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei beschloss, die Druckausgabe und die Verteilung der nationalen und provinziellen Zeitungen zu ändern, eine Entscheidung, die die tiefgreifende strukturelle Krise des staatlichen Mediensystems verdeutlicht.

Ab dem 2. März 2026 werden die nationalen Zeitungen Granma und Juventud Rebelde nur einmal pro Woche, dienstags, mit lediglich acht Seiten gedruckt.

Das Wochenblatt Trabajadores wird weiterhin wöchentlich erscheinen, aber die Provinzzeitungen werden vollständig eingestellt.

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