Russisches Tankerschiff trifft in Matanzas mit der ersten Öllieferung seit fast drei Monaten ein



Foto © Facebook/Pedro Rizo

Der russische Öltanker Anatoly Kolodkin hat an diesem Dienstag in die Bucht von Matanzas eingelaufen und ist damit das ist, seit beinahe drei Monaten.

Russischer Öl-Tanker betritt am Morgen des 31. März die Gewässer von Matanzas (Foto: Noelis Santoyo über Facebook/Pedro Rizo)

Pedro Rizo Martínez bestätigte es am Dienstagmorgen über sein Facebook-Konto und ergänzte den Text mit Fotos des Schiffes, das durch den Morgennebel vor der Küste von Matanzas segelte.

Russisches Tankerschiff betritt am Morgen des 31. März die Gewässer von Matanzas (Foto: Noelis Santoyo über Facebook/Pedro Rizo)

"In Matanzas ist der russische Öltanker Anatoli Kolodkin. In diesem Moment läuft das russische Frachtschiff, das Solidarität mit Kuba bringt, in die Bucht von Matanzas ein. Es ist der erste Öltanker, der nach der Unterzeichnung der exonischen Verfügung durch Trump und seiner Blockade der Treibstoffeinfuhr ins Land auf die Insel kommt", schrieb Rizo Martínez.

Quelle: Screenshot von Facebook/Pedro Rizo Martínez

Der Schiff transportiert 100.000 Tonnen Erdöl, was etwa 730.000 Fässern entspricht, eine Lieferung, die eine vorübergehende Erleichterung für die kritische Energiesituation der Insel darstellt.

El Anatoly Kolodkin gehört zu der von den USA seit 2024 sanktionierten russischen Staatsreederei, was seine Reise zu einem diplomatisch hochsensiblen Thema machte.

Die Ankunft des Schiffes wurde vom Präsidenten Donald Trump genehmigt am Sonntag, den 29. März, nach Wochen der Ungewissheit darüber, ob Washington die Ankunft der Ladung erlauben würde.

Moskau erkannte seinerseits an, Kontakt zu seinen US-amerikanischen Amtskollegen gehabt zu haben, um die Passage des Tankers zu regeln, berichtete die russische Staatsagentur TASS.

Sin embargo, Beamte der US-Administration stellten klar, dass es keine feste Änderung in der Sanktionspolitik gegeben hat und die Entscheidung aus humanitären Gründen gerechtfertigt wurde.

Trotz der Erleichterung, die die Ankunft der Lieferung mit sich bringt, warnen Experten, dass das transportierte Volumen gerade einmal zwischen sieben und zehn Tagen des Gesamtkonsums der Insel abdeckt, was die Tiefe der Energiekrise, die Cuba durchlebt, verdeutlicht. 

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