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Mindestens zwei Millionen Menschen in Kuba stehen vor einer schweren Krise, die durch den Verfall grundlegender Dienstleistungen gekennzeichnet ist, in einem Kontext von langanhaltenden Stromausfällen, Treibstoffmangel und dem Zusammenbruch wesentlicher Infrastrukturen.
Según un i, das Gesundheitssystem hat über 96.000 ausstehende Operationen angesammelt, darunter etwa 11.000 bei Kindern, während das nationale Impfprogramm ebenfalls Verzögerungen aufweist, die Tausende von Minderjährigen betreffen.
Die Krise beeinträchtigt auch den Zugang zu Trinkwasser, wobei etwa eine Million Menschen auf Tankwagen angewiesen sind, ein Dienst, der durch den Mangel an Diesel und die Probleme im nationalen Wasserversorgungssystem eingeschränkt ist.
Die Auswirkungen erstrecken sich auf die am stärksten gefährdeten Sektoren, darunter etwa 300.000 alleinlebende Senioren, mehr als 100.000 Menschen mit Behinderungen und rund 32.000 schwangere Frauen, die inmitten des allgemeinen Verfalls höheren Risiken ausgesetzt sind.
Die Situation hat sich verschärft, nachdem es seit mehr als drei Monaten an ausreichender Treibstoffversorgung fehlt, und hat mindestens drei vollständige Abschaltungen des nationalen Stromnetzes innerhalb eines Monats zur Folge gehabt, was das Land tagelang im Dunkeln ließ.
Vor diesem Hintergrund hat die Vereinten Nationen einen Aktionsplan für acht Provinzen des Landes ins Leben gerufen, um der am stärksten betroffenen Bevölkerung zu helfen und die Auswirkungen der Energiekrise abzumildern.
Der organismo hat bisher 26,2 Millionen Dollar an Hilfe mobilisiert, von denen etwa 6,3 Millionen bereits für unmittelbare Unterstützung verfügbar sind, obwohl ein Finanzierungsdefizit von etwa 68 Millionen Dollar besteht, um die dringenden Bedürfnisse zu decken.
Trotz einiger kürzlicher Lieferungen von Treibstoff warnt der Bericht, dass die humanitären Bedürfnisse weiterhin "akut und anhaltend" sind, in einem Land, in dem die Energiekrise das tägliche Leben von Millionen von Menschen direkt beeinflusst.
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