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Der kubanische Staatschef Miguel Díaz-Canel besuchte am Donnerstag die Central Termoeléctrica Ernesto Guevara in Santa Cruz del Norte und forderte die Verantwortlichen der Anlage auf, “sogar die Schweißnähte” bei den Reparaturen zu überwachen, in einem Versuch, Kontrolle über eine Energiekrise zu zeigen, die Millionen von Kubanern bereits nicht mehr Ruhe lässt.
In einem Beitrag der Presidencia Cuba auf X bat der Präsident um besondere Aufmerksamkeit für die Arbeiter, die an der Instandhaltung beteiligt sind, und stellte sicher, dass „die Wiederherstellung des Elektrizitätssystems heute die Priorität des Landes ist“.
Sin embargo, während Díaz-Canel zwischen Ingenieuren und Schweißern umherging, bestätigte die Unión Eléctrica (UNE), dass die Abschaltungen erneut 1.800 MW an Betroffenheit überschreiten werden, was praktisch die gesamte Insel unter langen Stromausfällen, Schlaflosigkeit und unerträglicher Hitze leiden ließ.
Es ist nicht das erste Mal, dass Díaz-Canel im Kraftwerk auftaucht. Er tat dies bereits im Jahr 2022 und 2024, und immer mit demselben Versprechen, dass "jetzt wirklich" die Kapazitäten wiederhergestellt werden.
Diese Mal wurde sogar betont, dass die Arbeiten „sogar bei den Schweißnähten“ überwacht werden, ein Satz, der die Besessenheit für kosmetische Details evidenziert, während die Bevölkerung auf Strom wartet.
Sin embargo, während der Staatschef über die Energieerholung sprach, berichtete die Unión Eléctrica (UNE), dass die Stromausfälle den ganzen Tag über andauern werden, mit einer geschätzten Beeinträchtigung von 1,420 MW um die Mittagszeit und einem noch größeren Zusammenbruch zu den Stoßzeiten, mit 2,240 MW Defizit gegenüber einer Nachfrage von 3,800 MW, was in 1,630 MW Stromausfällen in weiten Teilen des Landes resultieren wird.
Am Mittwoch erlitt die Insel ebenfalls landesweite Stromausfälle über 24 Stunden, mit einer maximalen Beeinträchtigung von 1.869 MW um 20:50 Uhr, eine Zahl, die über den Erwartungen lag, aufgrund der Inbetriebnahme der Einheit 6 des Wärmekraftwerks Nuevitas.
Die offiziellen Daten bestätigen, was Millionen von Kubanern am eigenen Leib spüren, die „Normalität“ in Dunkelheit verwandelt.
Die Besuch von Díaz-Canel bei Ernesto Guevara ist Teil der offiziellen Propagandastrategie, um Besorgnis über die Krise zu zeigen, doch die Ergebnisse bleiben dieselben, verankert in Versprechungen zur Modernisierung, feierlichen Phrasen und immer längeren Stromausfällen.
Eine Pflanze mit einer Geschichte von Mängeln
Die Central Termoeléctrica Ernesto Guevara wurde Anfang der 90er Jahre mit drei Generatorblöcken von jeweils etwa 100 MW errichtet, die mit Rohöl und Schweröl betrieben werden. Seit mehr als einem Jahrzehnt arbeitet sie unter schweren technischen Einschränkungen, nachdem sie ihre Hauptinstandhaltungszyklen überschritten hat.
Im April 2023 unterbrach ein Brand in Einheit 3 vorübergehend ihre Reparatur, was die Synchronisation mit dem Nationalen Elektrizitätssystem verzögerte. Und obwohl es gelegentlich gelungen ist, dass ihre drei Einheiten dem Land nahe 190 MW bereitstellen, haben Mangel an Teilen, Treibstoff und Modernisierung das Kraftwerk zu einem Symptom der Prekarität des elektrischen Systems gemacht.
Die Regierung selbst kündigte im vergangenen März einen Modernisierungsplan mit russischer Finanzierung an, der den Bau eines neuen Blocks mit 200 MW umfasst, doch bis heute bleibt alles im Bereich der Versprechen.
Häufig gestellte Fragen zur Energiekrise in Kuba und der Rolle von Díaz-Canel
Warum besuchte Díaz-Canel das Thermalkraftwerk Ernesto Guevara?
Der kubanische Regierungschef Miguel Díaz-Canel besuchte das Wärmekraftwerk Ernesto Guevara, um die Reparaturen zu überwachen und die Notwendigkeit zu betonen, auf die Details, wie die Schweißnähte, zu achten. Dies geschah im Versuch, Kontrolle über die Energiekrise, die das Land betrifft, zu demonstrieren. Dennoch wurde sein Besuch kritisiert, da er sich auf oberflächliche Aspekte konzentrierte, während die Bevölkerung weiterhin unter längeren Stromausfällen leidet.
Wie ist die aktuelle Situation der Stromausfälle in Kuba?
Die Unión Eléctrica von Kuba hat Stromausfälle gemeldet, die mehr als 1.800 MW betragen und einen großen Teil des Landes ohne Elektrizität lassen. Das Energiedefizit ist ein persistentes Problem, verschärft durch eine veraltete Infrastruktur und Mangel an Treibstoff, was die Stromausfälle zu einer täglichen Realität für die Kubaner macht.
Welche Maßnahmen ergreift die kubanische Regierung, um die Energiekrise zu lösen?
Der kubanische Staat hat Pläne zur Modernisierung der thermischen Kraftwerke und zur Installation von Solarparks angekündigt, um die Elektrizitätsproduktion zu erhöhen. Allerdings sind diese Projekte zu Versprechen ohne greifbare Ergebnisse geworden, und die Bevölkerung sieht sich weiterhin langen Stromausfällen und verschlechterten Lebensbedingungen gegenüber.
Wie hat die kubanische Bevölkerung auf das Management von Díaz-Canel in der Energiekrise reagiert?
Die kubanische Bevölkerung hat ihren Unmut und Skepsis gegenüber den Versprechungen von Díaz-Canel geäußert, die Energiekrise zu lösen. Die Kritiken sind konstant in den sozialen Netzwerken, wo die Bürger die fehlenden effektiven Lösungen und die Neigung der Regierung, die US-Blockade und andere externe Faktoren verantwortlich zu machen, anstatt die Verantwortung für das schlechte interne Management zu übernehmen, in Frage stellen.
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