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Eine Vielzahl von Projekten im Bereich Agrar- und Lebensmittelwirtschaft im Osten Kubas wurde ausgewählt, um im Rahmen eines von internationalen Organisationen geförderten Programms für die Auslandskooperation finanzielle Unterstützung zu erhalten.
Die Informationen wurden vom Programm der Vereinten Nationen für die Entwicklung (PNUD) veröffentlicht, das darauf hinwies, dass die Vorschläge in der ersten Ausschreibung des Projekts „Unterstützung neuer wirtschaftlicher Akteure für eine wirtschaftliche, innovative und nachhaltige Diversifizierung“ (NAE), unterstützt von der Europäischen Union und anderen Einrichtungen, ausgewählt wurden.
Unter den Begünstigten finden sich Namen wie Reparaciones Corona (S.U.R.L) in Santiago de Cuba, Producciones DAISSON und Jaldas (S.R.L) in Guantánamo, OLINÉS (S.R.L) in Holguín sowie kleine Initiativen für agroökologische Produktion und technische Ausbildung in Granma und Las Tunas.
Die Initiativen stammen aus 31 Gemeinden von Las Tunas, Holguín, Granma, Santiago de Cuba und Guantánamo und umfassen 51 MIPYMES sowie 40 Projekte zur lokalen Entwicklung.
Laut dem PNUD wurden Kriterien wie wirtschaftliche Nachhaltigkeit, Nutzung erneuerbarer Energien, Produktionsverknüpfung, soziale Inklusion und Eigenfinanzierung bewertet.
Obwohl das Projekt darauf abzielt, das sogenannte Unternehmensgeflecht zu stärken und die Schaffung von Arbeitsplätzen in den Regionen zu fördern, bleibt die tatsächliche Auswirkung dieser Programme noch abzuwarten, insbesondere in einem wirtschaftlichen Kontext, der von Knappheit, der Instabilität des kubanischen Pesos und den strukturellen Einschränkungen geprägt ist, mit denen die Unternehmer auf der Insel konfrontiert sind.
Das Projekt ist Teil einer Strategie, die darauf abzielt, externe Finanzierungen in Bereichen wie der Agrarernährung, den erneuerbaren Energien, den Technologien und der sogenannten kreativen Wirtschaft zu gewinnen.
Es wurden keine Einzelheiten zu den zugewiesenen Beträgen oder den Kontrollmechanismen für die Verwendung der Mittel genannt.
Das Programm des PNUD und der Europäischen Union, das agroalimentäre Initiativen im östlichen Kuba finanziert, ist Teil eines umfassenderen Trends zur internationalen Zusammenarbeit in Projekten, die vom Staat verwaltet oder überwacht werden.
Obwohl diese Programme als Unterstützung für die lokale Entwicklung und Nachhaltigkeit dargestellt werden, profitieren die Gelder indirekt dem kubanischen Regime, indem sie dessen Kontrolle über produktive Sektoren und externe Ressourcen verstärken.
Im September wurden die ersten unter einem von der europäischen Zusammenarbeit finanzierten Projekt errichteten Wohnungen im Rahmen eines Plans für "resiliente Wohnungen" vorgestellt, obwohl die Durchführung von staatlichen Unternehmen übernommen wurde.
In vielen Fällen arbeiten die MIPYME und lokale Akteure unter bedingten Lizenzen, mit wenig Spielraum für die Eigenverantwortung in der Verwaltung der Mittel.
Im Energiebereich wurden Pilotprojekte wie die von Biometan betriebenen Busse als technologische Fortschritte in Richtung einer grünen Wirtschaft vorgestellt, ebenfalls mit Unterstützung der Europäischen Union und der Schwedischen Agentur für Internationale Zusammenarbeit.
Dennoch war der Zugang zu den Finanzdaten und zur Rechenschaftslegung dieser Programme begrenzt, was Zweifel an ihrer Transparenz schürt.
Ein weiteres Beispiel findet sich im Bau von Wohnhäusern mit kostengünstigen Techniken. Im Juli
Obwohl die Initiative als technische Zusammenarbeit vorgestellt wurde, lag die Kontrolle des Prozesses in der Verantwortung staatlicher Stellen des Ministeriums für Bauwesen.
Agroalimentäre Initiativen im östlichen Kuba: Internationale Finanzierung und Herausforderungen
Welche agrarisch-ernährungswirtschaftlichen Projekte im östlichen Kuba werden internationale Finanzierung erhalten?
Ein Gesamt von zehn Projekten im Agrar- und Lebensmittelsektor im Osten Kubas wurde ausgewählt, um internationale Finanzierung zu erhalten. Diese Initiativen umfassen Unternehmen wie Reparaciones Corona in Santiago de Cuba, Producciones DAISSON und Jaldas in Guantánamo sowie OLINÉS in Holguín, unter anderem. Ziel ist es, die wirtschaftliche Diversifizierung zu fördern und die lokale Entwicklung in den Gemeinden von Las Tunas, Holguín, Granma, Santiago de Cuba und Guantánamo zu unterstützen.
Was ist das Ziel der Finanzierung der Europäischen Union für kubanische KMU?
Die Finanzierung von bis zu 40.000 Dollar durch die Europäische Union für kubanische KMU hat das Ziel, das Unternehmertum im Osten des Landes zu fördern, das wirtschaftliche Gefüge zu stärken, Beschäftigung zu fördern und die Produktionskapazitäten der neuen wirtschaftlichen Akteure zu verbessern. Diese Unterstützung wird in Form von materiellen Ressourcen und Ausrüstung gewährt, jedoch nicht in bar, und richtet sich an Sektoren wie die Agrarernährung, erneuerbare Energien und die kreative Wirtschaft.
Welche Herausforderungen stehen agroalimentaren Projekten in Kuba trotz der erhaltenen Finanzierung gegenüber?
Trotz der internationalen Finanzierung stehen die agrarischen Projekte in Kuba vor erheblichern Herausforderungen wie Mangel, der Instabilität des kubanischen Pesos und den strukturellen Einschränkungen, die die Unternehmer auf der Insel betreffen. Darüber hinaus ist die tatsächliche Wirkung dieser Programme noch ungewiss, da eine angemessene Überwachung und Kontrollmechanismen erforderlich sind, um die effiziente Verwendung der Mittel zu gewährleisten.
Wie wird das NAE-Projekt zur wirtschaftlichen Entwicklung in Kuba beitragen?
Das Projekt „Unterstützung neuer wirtschaftlicher Akteure für eine innovative und nachhaltige wirtschaftliche Diversifizierung“ (NAE), das von der Europäischen Union unterstützt wird, strebt an, das Unternehmertum zu stärken und die Schaffung von Arbeitsplätzen in den Gebieten des östlichen Kubas zu fördern. Durch die Förderung sozialer Integration, die Nutzung erneuerbarer Energien und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit wird erwartet, dass dieses Projekt zur lokalen wirtschaftlichen Entwicklung beiträgt, obwohl der Erfolg von der effektiven Umsetzung der Programme und dem Management der Ressourcen abhängt.
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