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Enmitten einer tiefen Krise des öffentlichen Nahverkehrs in Kuba kündigte das Regime - zum x-ten Mal - Fortschritte bei einem Reparaturprogramm für Busse an, die für das Verkehrsnetz der Hauptstadt vorgesehen sind, ein Versprechen, das zu spät für Millionen von Kubanern kommt, die täglich zwischen langen Wartezeiten, Überfüllung und unerschwinglichen Preisen gefangen sind.
Laut dem offiziellen Regierungsblatt GranmaDas Programm sieht 60 starre Yutong-Busse und 40 Gelenkbusse vor, wie in Informationen veröffentlicht von der Zeitung El Artemiseño beschrieben.
Versprechen angesichts einer erdrückenden Realität
Die Leitung von Caisa versicherte, dass die ersten acht reparierten Omnibusse noch im laufenden Monat ausgeliefert werden. Allerdings steht diese Ankündigung im Gegensatz zu der alltäglichen Situation, mit der die Bürger konfrontiert sind: verschwundene Routen, unvorhersehbare Frequenzen und überfüllte Haltestellen seit den frühen Morgenstunden.
Ante dem Zusammenbruch des staatlichen Verkehrs sind Tausende von Familien gezwungen, auf private Fahrzeuge zurückzugreifen, eine praktisch unverzichtbare Alternative, um sich von Punkt A nach Punkt B zu bewegen, jedoch mit hohen Kosten, die die ohnehin schon strapazierten Geldbeutel der Kubaner stark belasten. In vielen Provinzen ist es zu einem Luxus geworden, zur Arbeit, zur Schule oder zu einem Krankenhaus zu gelangen.
Apagones, Brennstoffe und ausländische Spenden
Der offizielle Bericht selbst erkennt an, dass der Reparaturplan erhebliche Verzögerungen erlitten hat, bedingt durch die andauernden Stromausfälle und den Mangel an Kraftstoff für den Transport des Personals im zweiten Halbjahr 2025, strukturelle Probleme, die praktisch alle Sektoren des Landes betreffen.
Um diese Einschränkungen zu umgehen, ist das Unternehmen auf Spenden von Teilen und Komponenten aus China angewiesen, ebenso wie auf die lokale Herstellung einiger Bauteile und die Beauftragung von Dritten aus der nationalen Industrie. Das bedeutet, dass selbst die Wiederherstellung des öffentlichen Verkehrs weiterhin von externer Hilfe abhängig ist.
Sich in Kuba bewegen: eine tägliche Odyssee
Heute ist das Reisen in Kuba ein Wettlauf mit Hindernissen: stundenlanges Warten in der Sonne, Fahrten unter prekären Bedingungen, fast völlige Abhängigkeit von privatem Transport und ein unverhältnismäßiger Aufwand im Verhältnis zu den Löhnen.
In der Zwischenzeit schreiten die offiziellen Ankündigungen in einem ganz anderen Tempo voran als die tatsächlichen Bedürfnisse der Bevölkerung.
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