Eine Kubanerin in den sozialen Medien teilte mehrere Videos, die in Havanna aufgenommen wurden, wo man eine fast verlassene Stadt sieht, mit wenigen Fahrzeugen und langen Schlangen von Menschen, die auf öffentliche Verkehrsmittel warten.
„Hallo, ist da jemand am Leben?“, sagt die Frau, während sie auf eine nahezu leere Straße zielt. „Das sieht schlecht aus... ich lasse es euch mal so stehen“, fügt sie mit besorgter Stimme hinzu, als ob sie etwas Schlimmeres ahnt.
Die Nutzerin, die auf Facebook als Azúcar Cuba identifiziert wurde, versicherte, dass die Szene sie an „die härtesten Tage von COVID“ erinnerte, als die Straßen aufgrund der Einschränkungen und der Angst stillstanden.
In den Bildern ist eine Hauptstadt zu sehen, die kaum „ein oder zwei übergangene Wägen“ aufweist, Elektromotorräder und einige Staatsfahrzeuge. In einem anderen Abschnitt zeigt die Aufnahme Dutzende von Menschen, die „an den Haltestellen sitzen“ und auf einen Bus warten, der nicht kommt.
„Alles ist leer… das Einzige, was die Straße entlangfährt, sind die Elektrofahrzeuge“, insistiert er, während er die Avenue vor der Tropical filmt, einer Gegend, in der der Verkehr normalerweise nie stillsteht.
Havanna, wie eine Geisterstadt
Die von der Kubanerin beschriebene Szene ist nicht nur ein persönlicher Eindruck: Sie stimmt mit dem beschleunigten Verfall der energetischen Situation auf der Insel überein, der den Transport, die Stromerzeugung und das tägliche Leben von Millionen Kubanern stark betroffen hat.
In den letzten Tagen hat das Land einen drastischen Rückgang der städtischen Mobilität erlebt, nicht weil die Menschen nicht ausgehen möchten, sondern weil es einfach keine Möglichkeit gibt, sich fortzubewegen.
Immer mehr Kubaner berichten, dass die Guaguas verschwinden, die Privatfahrzeuge aufgrund von Benzinmangel nicht fahren und der staatliche Transport auf das Nötigste beschränkt ist, während elektrische Motorräder zur einzigen Möglichkeit für diejenigen werden, die sich diese leisten können.
Según ha reconocido el propio gobernante Miguel Díaz-Canel, seit Dezember 2025 hat Kuba aufgehört, venezolanisches Öl zu erhalten, was die Regierung gezwungen hat, Maßnahmen zu ergreifen, die an den Sonder Zeitraum der 90er Jahre erinnern.
Der Präsident räumte ein, dass das Land unter einem „akuten Mangel an Kraftstoff“ leidet und dass einige Maßnahmen „einschränkend“ sein werden, während er erneut auf das Thema Opferbereitschaft und Einsparungen Bezug nahm.
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