María Elvira Salazar: "Marco Rubio versteht die Bosheit des Regimes in Kuba."



María Elvira SalazarFoto © María Elvira Salazar in X

Die kubanoamerikanische Kongressabgeordnete María Elvira Salazar bekräftigte ihre Unterstützung für den Außenminister Marco Rubio und stellte klar, dass, falls es Kontakte mit Havanna gebe, es sich nicht um Verhandlungen handle, sondern um Gespräche „aus einer Position der Stärke“, um einen Übergang in Kuba zu erreichen.

„Marco Rubio versteht die Bosheit des kubanischen Regimes vollkommen. Wir können keinen besseren Gesprächspartner haben. Wenn es irgendwelche Gespräche gibt, handelt es sich nicht um Verhandlungen“, äußerte Salazar.

Die Gesetzgeberin betonte, dass Rubio die „Kämpfe des kubanischen Exils“ kennt, und präzisierte, dass jede Annäherung das Ziel hätte, „ein freies Kuba zu erreichen“.

Seine Aussagen beziehen sich auf Berichte über angebliche diskrete Gespräche zwischen Rubio und dem Umfeld von Raúl Castro, insbesondere mit seinem Enkel Raúl Guillermo Rodríguez Castro, bekannt als „El Cangrejo“, um eine mögliche politische Übergabe auf der Insel zu erkunden.

Rückhalt nach Berichten über Kontakte

In der vergangenen Woche, während einer Veranstaltung im Süden Floridas zum 30. Jahrestag des Absturzes der Flugzeuge von Hermanos al Rescate, war Salazar bereits emphatisch: „Marco Rubio wird nichts verhandeln. Er wird darüber sprechen, wie die kubanischen Regierenden gehen und welche verschiedenen Phasen dieser Übergang haben wird.“

Obwohl er betonte, dass er diese Austausche öffentlich nicht bestätigen kann, hielt er fest, dass Präsident Donald Trump und Rubio handeln werden, um „die Kubaner von der Unterdrückung zu befreien“.

Die Aussagen kamen nach Veröffentlichungen von Axios und dem Miami Herald auf, die Quellen über angebliche Kontakte mit dem engen Umfeld der Realität in Havanna zitierten.

Forderung nach Gerechtigkeit für 1996

Bei demselben Ereignis betonte der Kongressabgeordnete Carlos A. Giménez, dass in den Vereinigten Staaten die formelle Anklage gegen Raúl Castro wegen seiner mutmaßlichen Verantwortung für den Abschuss der Flugzeuge am 24. Februar 1996 gefordert wird.

Die Berichte deuten darauf hin, dass Rubios Kontakte Miguel Díaz-Canel nicht einschließen, sondern Personen, die Washington als das wahre Machtzentrum in Kuba ansieht.

In der vergangenen Woche wies das Regime formelle Verhandlungen zurück und bezeichnete die Berichte der Presse als „Spekulationen“.

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