Pavel Alling Peña, einer der vier Toten nach dem Schusswechsel gegen ein Schnellboot vor der kubanischen Küste, war amerikanischer Staatsbürger, wie aus seinen Beiträgen in sozialen Medien und Berichten amerikanischer Medien hervorgeht.
Im November 2022 teilte Alling auf Facebook mit, dass er sein Bewerbungsgespräch für die Staatsbürgerschaft bestanden hatte.
„Es ist eine Ehre, Bürger dieses GROßEN Landes zu sein. Ich bin mehr als aufgeregt und glücklich über diesen Erfolg“, schrieb er damals.
Das Medium Axios berichtete an diesem Donnerstag unter Berufung auf US-Beamte, dass US-Bürger an Bord des 24 Fuß langen Bootes waren, das in die tödliche Auseinandersetzung mit der kubanischen Küstenwache verwickelt war.
Laut dem Bericht war mindestens einer der Verstorbenen US-Bürger, und ein weiterer US-Bürger ist unter den Verletzten, der in Kuba medizinisch versorgt wird.
Der Vorfall forderte vier Todesopfer und sechs Verletzte, in einem Ereignis, das neue Spannungen zwischen Washington und Havanna erzeugt hat.
Die kubanischen Behörden identifizierten die Verstorbenen als Pavel Alling Peña, Michael Ortega Casanova, Ledián Padrón Guevara und Héctor Duani Cruz Correa.
US-americanische Beamte teilten Axios mit, dass Washington formell Zugang zu den sechs Überlebenden beantragt hat, während eine unabhängige Untersuchung fortgesetzt wird.
Der Außenminister Marco Rubio erklärte, dass die Regierung der Vereinigten Staaten ihre Schlussfolgerungen nicht ausschließlich auf die von Havanna präsentierte Version stützt.
Das kubanische Regime behauptet, dass das Schiff die Hoheitsgewässer verletzt hat und dass die Besatzung eine "terroristische Infiltration" beabsichtigte, wobei angeblich Waffen an Bord beschlagnahmt wurden.
Washington hingegen sammelt weiterhin Informationen, während es den Zugang zu den Überlebenden regelt, um die Ereignisse aufzuklären.
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