"Meine Seele schmerzt": Der ergreifende Bericht einer kubanischen Mutter über Kinder, die um Essen bitten



Kubanische Mutter klagt zwischen Tränen über das Fehlen von Nahrungsmitteln für Kinder auf der Insel nach dem herzzerreißenden Treffen mit Kindern, die auf der Straße um Essen baten.Foto © Captura de Video/ Facebook/Yawocita Savón

Eine kubanische Mutter brach ihr Schweigen in den sozialen Medien, nachdem sie eine Szene erlebt hatte, die, ihren eigenen Worten zufolge, ihr „die Seele zerriss“. Als sie an der Tür ihres Hauses saß, wurde sie von zwei Kindern im Alter von nur sieben oder acht Jahren angesprochen, die sie mit einem verzweifelten Anliegen konfrontierten: „Haben Sie kein altes Brot, haben Sie keine Banane? Alles, was Sie mir geben können, wir haben nichts gegessen.“

Das Zeugnis, das in einem Video von der Nutzerin von Facebook Yawocita Savón geteilt wurde, spiegelt eine Realität wider, die in Kuba zunehmend sichtbar wird: Minderjährige, die auf den Straßen um Essen bitten. Die Frau, sichtbar betroffen, gestand, dass sie normalerweise keine öffentlichen Anprangerungen macht, aber die Situation überfordert sie. „Heute sind es sie, morgen könnte es ein beliebiges Kind von uns sein“, warnte sie.

In seinem Bericht hinterfragt er die Abwesenheit von Antworten auf eine Krise, die direkt die Verwundbarsten trifft. „Kinder, die in diesem Moment eigentlich darüber nachdenken sollten, zu lernen und zu spielen, sind auf der Straße und bitten um Essen“, klagte er. Er berichtete auch von Szenen, die seiner Aussage nach häufig vorkommen: alte Menschen ohne Lebensmittel, Personen, die aus Durst weinen, und Familien, die nicht in der Lage sind, grundlegende Bedürfnisse zu decken.

Die Frau appellierte direkt an das kollektive Bewusstsein und die Verantwortung der Behörden. „Wo ist der Präsident dieses Landes? Wo sind die Menschen, die sich um die Kinder kümmern müssen?“, fragte sie im Video, sichtlich empört.

Seine Botschaft dénonciert nicht nur, sie bittet auch um Solidarität. „Bitte helft diesen Kindern“, bat er und betonte, dass die Krise nicht unterscheidet und jede Familie treffen kann.

Das Zeugnis von Savón ist kein Einzelfall. Nur wenige Tage zuvor hatte eine kubanische Großmutter in einem anderen Video erklärt, dass sie nur "Reis für die Alten und die Kinder" essen, was die strukturelle Krise auf der Insel verdeutlicht.

Die Ernährungskrise in Kuba hat im Jahr 2026 ein Niveau erreicht, das 80 % der Bevölkerung als schlimmer als die im Besonderen Zeitraum der 90er Jahre ansieht, so die Daten des Food Monitor Program vom März dieses Jahres.

UNICEF berichtete im November 2025, dass einer von zehn kubanischen Kindern unter extremer Nahrungnot leidet und kaum zwei der acht wesentlichen Nahrungsgruppen für ihre Entwicklung konsumiert.

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