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VOX und Junts per Catalunya präsentierten am vergangenen Dienstag je eine Entschließung im Spanischen Abgeordnetenhaus, die sich mit Kuba beschäftigt, beide zur Debatte in der Kommission für Auswärtige Angelegenheiten vorgesehen.
Die beiden Initiativen, die ideologisch unterschiedlich sind, aber in ihrer Diagnose über die Insel übereinstimmen, stützen sich auf Daten des Observatorio Cubano de Derechos Humanos (OCDH), um die Tiefe der Krise, die das kubanische Volk durchlebt, zu dokumentieren.
Die von VOX eingereichte Vorschlag, registriert von der Abgeordneten María José Rodríguez de Millán Parro zusammen mit Carlos Flores Juberías, José María Sánchez García und Alberto Asarta Cuevas, verurteilt ausdrücklich die kommunistische Diktatur in Kuba und beschreibt die aktuelle Lage als einen "wirtschaftlichen und sozialen Zusammenbruch".
Auf der anderen Seite basiert die Initiative von Junts per Catalunya auf der Prämisse, dass Kuba seit Jahren unter einem antidemokratischen Regime leidet und setzt sich dafür ein, die Demokratie auf der Insel von der Ebene des spanischen Parlaments aus zu fördern.
Beide Vorschläge stimmen darin überein, dass die energetische Verschlechterung eines der verheerendsten Faktoren der aktuellen Krise ist. Die Abhängigkeit von Venezuela, die Kuba zwei Drittel seiner Energieimporte entzogen hat, hat die Situation der Bevölkerung dramatisch verschärft.
Zu diesem Panorama kommen die Prognosen eines zusätzlichen Rückgangs von 7,2 % im Jahr 2026 hinzu, die eine Verschlechterung der Lebensbedingungen auf der Insel vorhersagen, wenn keine strukturellen Veränderungen eintreten.
In Bezug auf die Repression dokumentieren die Daten des OCDH in beiden Vorschlägen mindestens 231 Aktionen im Februar 2026 und 277 im März, was eine anhaltende Eskalation der institutionellen Gewalt gegen die kubanische Bevölkerung widerspiegelt.
Die Vorschlag von VOX beinhaltet außerdem eine Forderung nach der Aussetzung des politischen Dialogs und der Kooperationsvereinbarung zwischen der Europäischen Union und Kuba, als Druckmittel aufgrund des Mangels an demokratischen Fortschritten auf der Insel.
Es ist bemerkenswert, dass VOX und Junts in einer kürzlichen Abstimmung im Kongress gegen einen Vorschlag von Sumar gestimmt haben, der die spanische Regierung aufforderte, das Ende der Zwangsmaßnahmen der Vereinigten Staaten gegen Kuba zu verlangen. Dies zeigt die ideologische Distanz zwischen beiden Formationen, trotz ihrer Übereinstimmung in der Beurteilung des kubanischen Regimes, erinnerte Infobae.
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